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Geographie
Finnland
ist mit einer Fläche von 337.030 km² das siebtgrößte Land Europas. Obwohl es zu
Skandinavien gezählt wird, ist es nur im Norden mit der Skandinavischen
Halbinsel verbunden. Das Land erstreckt sich zwischen dem 60. und 70.
Breitengrad und zählt damit zu den nördlichsten Ländern der Erde. Weltweit
bekannt ist die im Süden gelegene Finnische Seenplatte. Große Gebirge gibt es
in Finnland nicht, jedoch gibt es im Norden so genannte Inselberge
(Tunturis), die sich aus der flachen Tundra erheben. Im äußersten Nordwesten
hat das Land Anteil an den Skanden. Dort befindet sich auch die höchste
Erhebung, der 1.324m hohe Haltitunturi. Die Küste ist reich gegliedert
(Schärenküste), insbesondere der Bottnische Meerbusen ist mehrere Monate im
Jahr zugefroren. Zu Finnland gehört auch die zwischen Schweden und Finnland
liegende autonome Inselgruppe Åland (finn. Ahvenanmaa), eine sehr
Schwedisch geprägte Inselgruppe. Åland ist auch als einzige Region Finnlands
einsprachig Schwedisch. Finnland besitzt im Nordwesten eine 580 km lange
Grenze zu Schweden und im Norden eine 716 km lange Grenze zu Norwegen. Die
längste Staatsgrenze ist mit 1.270 km die zur Russischen Föderation im Osten. |
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Geologie
Geologisch
gesehen ist der finnische Naturraum eine mit dünnen eiszeitlichen Ablagerungen
bedeckte präkambrische Rumpffläche aus Gneisen, Graniten und Schiefern. Als
Auffangbecken des glazialen Schmelzwassers diente nach dem Ende der Eiszeit
die Ostsee, die ihre Uferlinien bis heute ständig verändert hat. Nach dem
Verschwinden des etwa zwei Kilometer dicken Eises vor 10.000 Jahren begann
sich das Land als Folge des verminderten Gewichts zu heben, ein bis heute
andauernder Vorgang. Die ständig anwachsende Ostsee erhielt vor 7.000 Jahren
ihren Zugang zur Nordsee, wodurch sich die einstigen Schmelzwasserseen zu
Salzgewässern wandelte. |
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Klima
Das
finnische Klima wird durch die Ostsee und den Golfstrom beeinflusst, was zur
Folge hat, dass die Winter nicht so kalt sind wie in anderen Gebieten dieser Breitenlage.
Zudem wird Finnland vom gegenüber Mitteleuropa trockenerem Kontinentalklima
beeinflusst, was für sehr kalte Winter, aber auch unerwartet heiße Sommer
sorgt. Schneesicherheit herrscht in Lappland von Oktober bis April, im Süden
hingegen setzt der Schneefall erst ein oder zwei Monate später ein und sorgt
von Dezember bis März für eine meist geschlossene Schneedecke. Damit wird die
dunklere Jahreszeit wesentlich erträglicher. Für
viele Menschen sind der Juni und Juli die schönsten Monate, wenn es nachts
nicht richtig dunkel wird. In dieser Zeit sind die Niederschläge zwar am
höchsten, liegen jedoch noch deutlich unter den mitteleuropäischen Werten,
und zwar im Jahresdurchschnitt zwischen 300 mm im Norden und 700 mm im Süden.
Die Höchsttemperaturen steigen dann in Südfinnland auf bis zu 24° C, die
Wassertemperaturen der Binnenseen erreichen aufgrund ihrer geringen Tiefe
etwa 20 C. |
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Flora und
Fauna
Etwa
drei Viertel des Landes bestehen aus Wald. Süd- und Mittelfinnland ist
überwiegend von Kiefern-, Fichten- und Birkenwald bedeckt. Im äußersten Süden
und auf den Ålandinseln treten auch Buchen und andere Pflanzen, die für
mitteleuropäische Mischwälder typisch sind, auf. Im Norden (Lappland) wird
die Vegetation deutlich karger. Während der dreimonatigen Wachstumsperiode
taut der Boden nur oberflächlich auf, so dass lediglich flachwurzelnde
Gewächse die Möglichkeit bekommen, sich anzusiedeln. Ein Drittel der Landesfläche
sind Moore. In
südfinnischen Wäldern sind, ähnlich wie in Mitteleuropa, Säugetiere wie
Dachs, Hase, Reh und Rotfuchs anzutreffen. Die Elchbestände in Süd- und
Mittelfinnland sind im Vergleich zu Schweden eher als gering einzuschätzen,
jedoch warnen vielerorts Verkehrsschilder vor einem Zusammenstoß, der nicht
nur für das involvierte Tier tödlich enden kann. Typisch für Nordfinnland ist
das Ren. Von Süd nach Nord zunehmend, treten im Sommer in gewässernahen und
windarmen Gebieten regelrechte Mückenplagen auf. Zur finnischen Fauna gehören
auch der Bär, Wölfe (vor allem in Ostfinnland) und der Vielfraß sowie
zahlreiche Singvögel, Elstern und Raben. |
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Bevölkerung
92%
der Bevölkerung sind Finnen, 5,6% Schweden oder Finnlandschweden und 0,6%
Russen. In Lappland lebt außerdem die Volksgruppe der Saamen, die jedoch nur
0,11% der finnischen Gesamtbevölkerung ausmacht. |
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Sprachen
Entsprechend
dem Bevölkerungsmuster sprechen 92% finnisch und 5,6% schwedisch. Beide
Sprachen sind offiziell anerkannte Amtssprachen, wobei finnisch erst 1883 als
gleichberechtigt neben dem Schwedischen anerkannt wurde. Die jeweils andere
Sprache ist Pflicht in der Schule, wobei aber seit einigen Jahren diese nicht
mehr zwangsweise in den Abiturprüfungen abgefragt wird. Auf der autonomen
Inselgruppe Åland ist Finnisch nur ein Wahlfach, hier besteht keine Pflicht,
Finnisch zu lernen. Åland ist einsprachig Schwedisch. Auf
kommunaler Ebene herrscht Zweisprachigkeit in jenen Gemeinden, in denen die
Minderheitensprache von mindestens 10 % der Bevölkerung gesprochen wird
(regelmäßiger Zensus). Ausnahme: In Turku, der alten Hauptstadt der
schwedischen Zeit, sprechen heute weniger als 10 % der Einwohner
Schwedisch - aus historischen und kulturellen Gründen (auch
schwedisch-sprachige Universität) gilt Schwedisch jedoch auch hier in den
kommunalen Behörden weiterhin als zweite Amtssprache. |
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Religion
84%
der Bevölkerung gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an, 1% sind
russisch-orthodox, 2% gehören anderen Konfessionen an, und 13,1% sind
konfessionslos. |
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Demografische
Struktur und Entwicklung
Finnland
ist eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas. Bei einer Einwohnerzahl
von 5.236.611 (2004) liegt die Bevölkerungsdichte bei 17,1 Einwohnern pro
km². Die Bevölkerung konzentriert sich vor allem auf den Süden des Landes.
Dort befinden sich mit Helsinki (schwed. Helsingfors), Espoo (schwed. Esbo),
Tampere (schwed. Tammerfors), Vantaa (schwed. Vanda), Turku (schwed. Åbo) und
Kotka auch die größten Ballungsgebiete. Einzige Großstadt im Norden ist Oulu
(schwed. Uleåborg). |
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Feiertage
Einige
Feiertage in Finnland haben christlichen Hintergrund, so zum Beispiel
Weihnachten und Ostern. Des Weiteren gibt es eine Reihe nationaler Feiertage.
Die wichtigsten sind hierbei der Nationalfeiertag am 6.Dezember, Vappu am
1.Mai und das Mittsommerfest (Juhannus). |
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Geschichte
Finnland
war bis zum Nordischen Krieg eine Provinz der schwedischen Großmacht
(Österland, Norrland). 1809 musste Schweden Finnland an Russland abtreten.
Dann war es als Großherzogtum Finnland in Personalunion mit der russischen
Krone verbunden, behielt aber schwedisches Privatrecht, eigene politische
Organe, eine eigene Währung und führte als erster europäischer Staat vor dem
Ersten Weltkrieg bereits 1906 das Frauenstimmrecht ein. In der finnischen
Revolution von 1917 löste es sich zunächst als Königreich, nach dem
Zusammenbruch der Mittelmächte aber sehr bald als Republik vom Russischen
Reich, was einen Bürgerkrieg zur Folge hatte. 1939 wurde das Land von der
Sowjetunion überfallen (deren erster Angriffskrieg, der Winterkrieg),
blieb aber mit Territorialeinbußen selbstständig. Es beteiligte sich, ohne
Achsenmacht zu werden (mit aufrecht erhaltener Demokratie), am deutschen
Feldzug gegen die Sowjetunion (Fortsetzungskrieg) und wechselte 1945
die Seiten. |
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Politik
Verfassung
Nach
der Verfassung von 1919 war Finnland eine Präsidialrepublik mit dominierender
Stellung des Staatspräsidenten. Zugleich mit dem Amtsantritt der derzeitigen Staatspräsidentin
Tarja Halonen im Frühjahr 2000 trat eine Verfassungsänderung in Kraft, die
die zuvor sehr ausgedehnten Befugnisse des Staatsoberhauptes auf eher
repräsentative Aufgaben beschränkt. Infolge dessen konnte Tarja Halonen nicht
mehr in demselben Ausmaße wie ihre Vorgänger Urho Kekkonen, Mauno Koivisto
und Martti Ahtisaari auch in der Gestaltung der Innen- und Außenpolitik
hervortreten. Der Staatspräsident wird für maximal zwei Amtsperioden von je
sechs Jahren direkt vom Volk gewählt. Gesetzgebendes
Organ ist der Reichstag (eduskunta), ein Einkammerparlament mit 200
Abgeordneten, die für vier Jahre gewählt werden. Aufgrund der hohen Anzahl
kleiner Splitterparteien und der Tatsache, dass wichtige Gesetze meist eine
Zweidrittelmehrheit benötigen, müssen oft breite Koalitionsregierungen
gebildet werden. Ministerpräsident ist seit Juni 2003 Matti Vanhanen. Die
beiden höchsten Gerichtsinstanzen sind der Oberste Gerichtshof und der
Oberste Verwaltungsgerichtshof in Helsinki. |
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Außenpolitik
Seit
Ende des Zweiten Weltkrieges ist das Land strikt und – auch dank der
schwedischen Parallelpolitik – erfolgreich neutral, obwohl es sich bis 1991
in einem erzwungenen Freundschaftspakt mit der Sowjetunion befand. Es
engagiert sich stark in den nordeuropäischen und europäischen Institutionen. |
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Verwaltungsgliederung
1997 wurde die Zahl der Provinzen von
zwölf auf sechs halbiert, so dass sich das Land heute in die Provinzen Åland,
Lappland, Ostfinnland, Oulu, Südfinnland und Westfinnland aufteilt. Diese
werden nochmals in Landschaften (maakunnat) unterteilt. |
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Infrastruktur
Finnland
hat trotz der harten klimatischen Bedingungen und der weitmaschigen Siedlungsstruktur
ein sehr gut ausgebautes Eisenbahn- und Straßennetz. Das
Straßennetz umfasst eine Gesamtlänge von 77.895 Kilometern, wobei 49.853
Kilometer davon befestigt und 473 Kilometer als Autobahn ausgebaut sind. Das
Tempolimit liegt außerorts bei 80, auf Autostraßen bei 100 und auf Autobahnen
bei 120 km/h. Auch tagsüber muss außerhalb geschlossener Ortschaften mit
Abblendlicht gefahren werden. Im Winter sind Winterreifen Vorschrift, Reifen
mit Spikes sind dabei erlaubt und werden mehrheitlich verwendet. Das
5.660 Kilometer lange Eisenbahnnetz wird von der staatlichen
Eisenbahngesellschaft VR (Valtionrautatiet) betrieben und ist zu 37
Prozent elektrifiziert. Die größten Städte werden mit dem bis zu 200 km/h
schnellen Hochgeschwindigkeitszug S220 (Pendolino) bedient. Nachtzüge und
Autoreisezüge verbinden die großen Ballungsräume des Südens mit den
nördlichen Regionen des Landes. Fast
jeden Ort kann man auch mit dem Bus erreichen. In Finnland operierende
Busunternehmen sind unter anderen Connex, Länsilinjat, Paunu, Pohjolan
Liikenne und Savonlinja. Die Überlandlinien werden von
verschiedenen im Matkahuolto-Verbund zusammenarbeitenden
Busunternehmen unter der Marke Expressbus betrieben. Die einzige
U-Bahn des Landes ist die U-Bahn Helsinki und auch Straßenbahnen gibt es nur
im Verkehrsverbund Helsinki (Helsingin kaupungin liikennelaitos, HKL). Große
Bedeutung kommt der Küstenschifffahrt, für den Handel mit Russland auch der
Binnenschifffahrt über den Saimaakanal zu. Das Binnenschifffahrtsnetz hat
eine Gesamtlänge von 6.675 Kilometern. Wichtige Hafenstandorte sind Hamina,
Helsinki, Kokkola, Kotka, Loviisa, Oulu, Pori, Rauma, Turku, Uusikaupunki und
Varkaus. Die Handelsflotte besitzt 480 Schiffe mit mehr als 100
Bruttoregistertonnen. Da im Winter die Küstengewässer zufrieren, muss eine
große Zahl von Eisbrechern die Hafenzufahrten freihalten. Größere
Orte besitzen auch Flughäfen, die durch ein dichtes Inlandsflugnetz bedient
werden. 1999 gab es insgesamt 157 Flughäfen und Flugplätze in Finnland. Die
nationale finnische Fluggesellschaft ist Finnair. Weitere Fluggesellschaften
sind Air Finland, Blue1, Finncom Airlines und Golden Air. Finnland
besitzt ein 580 Kilometer langes Erdgaspipelinenetz. |
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Wirtschaft
Das
Land ist führend bei der Herstellung von Mikroelektronik und Mobiltelefonen.
Hinzu kommt der große Anteil der Holzwirtschaft. Finnland ist zu 66 Prozent
Waldland mit moderner Holzwirtschaft, deren Erzeugnisse bis zu 40 Prozent der
finnischen Exporte stellen. Die Wirtschaft reagiert daher empfindlich auf
Schwankungen der Weltmarktpreise und der Nachfrage für Holz, Papier und
Möbel. Wichtigstes Bergbauprodukt ist Kupfer. Nach
dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 befand sich die Wirtschaft in
einer großen Krise. Zwischen 1990 und 1993 sank das Bruttosozialprodukt um 13
Prozent; die Arbeitslosenquote stieg von 3,4 im Jahre 1990 auf 18,4 Prozent
im Jahre 1994. Die Neuausrichtung der Wirtschaftsstruktur sorgte bis zum Jahr
2001 immerhin für eine Halbierung dieser Rate auf 9,2 Prozent. |
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Tourismus
Die
touristisch interessantesten Gebiete in Finnland sind Lappland mit den
Skizentren Ruka, Levi, Sirkka, Kittilä sowie Vuokatti und Sotkamo in Kainuu. Ausserdem
sind die Haupstadt Helsinki, die westliche Ostseeküste sowie das
Saimaa-Seengebiet sehr beliebte Ausflugsziele. Die Finnen selbst verbringen
einen großen Teil ihrer Freizeit in ihren Ferienhäusern, sogenannten Mökkis. |
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Kultur
Die
Bildende Kunst (z. B. Akseli Gallen-Kallela) und die Architektur (z. B. Eliel
Saarinen) Finnlands waren Bestandteil der europäischen Avantgarde. Von
internationalem Ruf ist daneben auch das finnische Design, das sich in die Reihe
der skandinavischen Gestaltungsrichtung fügt. Bekannt ist hier besonders der
Architekt und Designer Alvar Aalto, dessen wolkenförmige Glasvasen auch in
Deutschland bekannt geworden sind, seine Möbelentwürfe werden bis heute bei
Artek produziert und angeboten. Seine Frau Aino Aalto ist die Designerin der
bekannten Gläser. Weitere wichtige finnische Designermarken sind Arabia,
Iittala, Marimekko und Hackman. |
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Literatur
Als
Fundament der finnischen Literatur gilt das von Elias Lönnrot
zusammengestellte und 1835 veröffentlichte Nationalepos Kalevala. Von
stärkster Bedeutung für die werdende finnische Nation war der (auf Schwedisch
schreibende) Johan Ludvig Runeberg (Die Erzählungen des Fähnrich Stål,
1848-60). Der Roman Die sieben Brüder von Aleksis Kivi gilt seit dem
19. Jahrhundert als Weltliteratur. 1939 erhielt Frans Eemil Sillanpää "für
die tiefe Auffassung und die erlesene Stilkunst, womit er das Bauernleben und
die Natur seines Heimatlandes in ihrem gegenseitigen Zusammenhang
schildert", den Nobelpreis für Literatur. Ein bedeutender lebender
Schriftsteller ist Arto Paasilinna. |
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Musik
Der
bekannteste finnische Komponist ist Jean Sibelius. Weitere bekannte finnische
Komponisten finden sich in der Liste finnischer Komponisten klassischer
Musik. Außerdem kommen verschiedene bekannte Rockmusikgruppen aus Finnland,
so z.B. die Leningrad Cowboys, Eläkeläiset, HIM, The 69 Eyes, Apocalyptica,
Finntroll, Ensiferum, Nightwish, Sonata Arctica, The Rasmus, Poisonblack,
Charon Aavikko, der DJ Darude, die Bomfunk MC's, sowie das Duo Pan Sonic als
bedeutende Interpreten elektronischer Avantgarde-Musik (Glitch).
Eigenständige finnische Musikrichtungen sind Finnischer Tango und Humppa. In
Finnland hört man auch sehr viel finnischsprachige Pop- und Rockmusik, die
wichtigsten Bands sind Dingo, Eppu Normaali, Mamba, Yö, Neljä Ruusua,
Apulanta, Zen Café, SARA und Tyrävyö, ausserdem sind Maija Vilkkumaa und J.
Karjalainen sehr beliebt. |
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Sport
In
Finnland wird gern und viel Sport getrieben. Besonders populär sind unter weiten
Teilen der Bevölkerung Skilanglauf, Nordic Walking, Jogging und Eislauf.
Fitnessstudios werden sowohl von Männern als auch Frauen gern und regelmäßig
genutzt. Außerdem
interessiert man sich sehr für Motorsport - insbesondere Rallye, Formel Eins
und seit 2005 auch für die DTM; für Skispringen, Eishockey und Finnischen
Baseball (Pesäpallo). Die
im Ausland bekanntesten finnischen Sportler sind: Janne Ahonen, Kimi
Räikkönen, Mika Häkkinen, Matti Hautamäki, Jari Litmanen, Hannu Manninen,
Tommi Mäkinen, Paavo Nurmi, Matti Nykänen |
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Umwelt
Finnland
glaubt, die Einhaltung des Kyoto-Protokolls dauerhaft nur mit Kernkraft
gewährleisten zu können. Im Mai 2002 beschloss der Reichstag daher den Bau eines
neuen Kernkraftwerks. Damit wird sich die Zahl der finnischen Kernreaktoren
auf fünf erhöhen. Der
Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf des Landes gehört zum weltweit höchsten. |
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Aus Wikipedia |
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© L.Joachim, 06/2005 |
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